„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“
Ein Satz, der oft zitiert wird und doch erst dann wirklich greift, wenn das Leben leise anklopft. Nicht mit einem Knall, sondern mit einem leisen Gefühl. Einer inneren Unruhe, einer feinen Verschiebung. Einer Ahnung, dass das, was lange getragen hat, nicht mehr dieselbe Stabilität gibt wie früher.
Solche Momente kommen selten laut daher. Häufig zeigen sie sich mitten im Alltag. Nach aussen läuft vieles gut, vielleicht sogar sehr gut. Beruflich erfolgreich, privat eingebettet und doch ist da dieses diffuse Empfinden: Etwas passt nicht mehr ganz. Es fehlt an Tiefe, an Stimmigkeit, an innerer Weite. Das lässt sich nicht immer sofort erkläre, aber es will gesehen werden.
Wenn das geschieht, berühren wir ein zentrales Thema unseres Menschseins: unsere Identität.
Wir definieren uns nicht nur über unser Sein, sondern stark über das, was wir tun, leisten, verantworten. Über Rollen, Titel, Aufgaben und Erwartungen. Diese Bilder geben Orientierung und Halt. Sie strukturieren unser Leben, doch sie sind nicht statisch. Und manchmal wachsen wir aus ihnen heraus, ohne dass wir es bewusst geplant hätten.
In meinen über 20 Jahren am Puls des Arbeitsmarktes und in der Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen habe ich immer wieder genau das beobachtet: Menschen, die viel erreicht haben und die Verantwortung tragen. Menschen, die über sich hinausgewachsen sind und die plötzlich an einem Punkt stehen, an dem sie spüren, dass der nächste Schritt kein weiterer Leistungsanstieg ist, sondern eine innere Neujustierung.
Es geht dann nicht um „mehr“, sondern um echter.
Nicht um schneller, sondern um stimmiger.
Nicht um Anpassung, sondern um authentische Sichtbarkeit.
Oft tauchen in dieser Phase innere Blockaden oder alte Glaubenssätze auf. Überzeugungen, die früher sinnvoll waren, heute aber eher begrenzen als unterstützen. Sie dürfen angeschaut werden, nicht, um sie zu bekämpfen, sondern um zu verstehen, ob sie noch zum aktuellen Lebensabschnitt passen.
Viele unserer inneren Leitplanken stammen aus früheren Identitätsbildern:
„Ich bin diese Rolle.“
„So funktioniert mein Leben.“
„Das wird von mir erwartet.“
Diese Annahmen geben Sicherheit, bis sie es nicht mehr tun. In Zeiten des Wandels werden sie brüchig und genau dort entsteht eine einfache, aber tiefgehende Frage:
Wer bin ich jenseits meiner bisherigen Rollen?
Diese Frage lässt sich nicht rational beantworten. Sie will nicht gelöst, sondern erkundet werden. Sie fordert keine sofortige Entscheidung, sondern Präsenz. Ehrlichkeit. Bereitschaft, sich selbst neu zu begegnen.
Neuausrichtung beginnt im Inneren
Identitätswandel ist kein schneller Wechsel von A nach B. Er ist ein Prozess. Ein inneres Nachjustieren, lange bevor sich im Aussen etwas sichtbar verändert. Wer versucht, die Veränderung nur über neue Aufgaben, neue Positionen oder neue Umfelder zu lösen, spürt oft: Die Leere zieht mit.
Echte Neuausrichtung beginnt dort, wo wir wahrnehmen, was innen nicht mehr stimmig ist. Wo wir uns erlauben, innezuhalten, statt sofort zu reagieren. Wo wir den Mut haben, Fragen zu stellen, ohne die Antworten bereits zu kennen.
Drei Impulse für diesen Weg nach innen:
Veränderung als Einladung
Wenn das Alte nicht mehr trägt, ist das kein Scheitern. Es ist ein Zeichen von Entwicklung, eine Einladung, bewusster hinzuschauen, klarer zu wählen und sich selbst auf einer tieferen Ebene ernst zu nehmen.
Identitätswandel bedeutet nicht, alles hinter sich zu lassen. Sondern das Wesentliche mitzunehmen und das Überholte loszulassen. Schritt für Schritt und im eigenen Tempo. Mit Respekt für das, was war, und Offenheit für das, was werden will.
Praktischer Impuls zum Abschluss:
Nimm dir zehn ruhige Minuten. Schreibe ohne Anspruch auf Perfektion:
„Was würde ich tun und wie würde ich leben, wenn ich meine Identität heute frei wählen könnte?“
Nicht als Plan, sondern als Einladung an dich selbst.
Herzlichst, Daniela Burri
Wenn du mehr über meine Arbeit erfahren möchtest und wie Alessandra genau mit diesem Ansatz zurück zu sich selbst gefunden hat, geht es hier zu ihrer Erfolgsgeschichte.
Wie entwickle ich ein authentisches Selbst?
Wendepunkte haben die Eigenart, dass sie in dem Moment, in dem sie passieren, nicht unbedingt als solche erkennbar sind. Deshalb ist die persönliche Reflexion, vor allem im Beruf, für mich so wichtig.
Hallo, ich bin Daniela Burri und seit 2010 Unternehmensleiterin und Inhaberin bei HUK. Ich bin Unternehmerin, Visionärin, betriebliche Mentorin und vielfach zertifizierter Coach für verschiedene Methoden der Persönlichkeitsentwicklung.
Manche Ereignisse und Erkenntnisse sind für unseren weiteren Lebensweg essenziell, wenn sie innerlich etwas zum Klingen bringen, das noch lange nachhallt. Gespräche, die Begegnung mit anderen Lebensmodellen oder innere Zweifel können Auslöser für ein Innehalten sein, bei dem Sie denken: «Irgendwie erfüllt mich mein Leben gerade nicht.»
Die meisten unserer Kunden und Kundinnen haben dieses diffuse Gefühl bereits, wenn sie zu mir kommen. Vielleicht nur leise – aber konstant. Ich kann die Dringlichkeit, die diese innere Sehnsucht bedeutet, persönlich nachvollziehen – ich habe sie selbst zu spüren bekommen.
Vor ein paar Jahren hörte auch ich einen inneren Ruf. Erst in Form von Unzufriedenheit und der Sinnfrage: «Für was möchte ich meine Lebenszeit einsetzen und wie gelingt es mir noch mehr, meine Berufung zu leben?» Ich hatte die grosse Sehnsucht nach einer Auszeit, um mich und meine Bedürfnisse neu zu entdecken. Der Alltag hatte mich jedoch komplett im Griff oder anders gesagt, es fiel mir sehr schwer, aus dem gefühlten Hamsterrad auszusteigen. Es musste so kommen, wie es kam. Im Sommer 2019 entschied mein Körper für mich und ich wurde gezwungen, kürzer zu treten.
“Ich laufe keinen täglichen Marathon mehr ohne Ausgleich oder Ruhepausen.”
Rückblickend erinnere ich mich immer wieder an ein Zitat von Ulrich Schaller, welches mir begegnete: „Geh Du vor, sagt die Seele zum Körper, auf mich hört sie nicht. Vielleicht hört sie auf dich. Ich werde krank werden, dann wird sie Zeit für dich haben, sagte der Körper.”
Ich bin im Nachhinein für diese Erfahrung sehr dankbar. Ich hatte plötzlich, wenn auch nicht wirklich freiwillig, die Zeit, mir über mich und was ich wirklich möchte, Gedanken zu machen. Ich habe Entscheidungen getroffen, die mir wieder die Freiheit und Unabhängigkeit zurückgaben, weshalb ich mich dazumal entschied, Unternehmerin zu werden. Ab dem Moment, als für mich feststand, meiner inneren (Herzens-) Stimme wieder zu folgen, ging es bergauf.
Meine damaligen Glaubenssätze als Unternehmerin orientierten sich ganz stark an dem männlichen Prinzip. Ich war, und bin auch heute, sehr zielstrebig und leistungsfähig und liebe es, schöpferisch tätig zu sein. Mit einem wesentlichen Unterschied zu damals: Ich lebe mein persönliches Human Design. Ich laufe keinen täglichen Marathon ohne Ausgleich oder Ruhepausen. Ich liebe meine Arbeit über alles, jedoch genauso Auszeiten.
Als ich mir damals die Sinnfrage stellte, «Warum muss es HUK unbedingt auch zukünftig geben? Welchen Unterschied in der Welt machen wir dabei?», fand ich darauf keine erfüllende Antwort. Natürlich, unser Unternehmen als klassische Personalvermittlung florierte. Das war auch der Grund, warum ich zunächst am Alten und Bewährten festhalten wollte. Doch ich merkte: Die mir zur Verfügung stehenden Ansätze brachten mir persönlich keine langfristige Erlösung.
Mich haben schon immer spirituelle, emotional-analysierende Ansätze des Life-Coachings fasziniert, wie beispielsweise Energie-Coaching oder Human Design. Mein eigenes Human Design zu analysieren, ließ mich endlich meine Stärken und Potenziale verstehen. Die Erkenntnisse, die ich daraus ziehen konnte, machen HUK zu dem, was es heute ist: Eine ganzheitliche Dienstleistung aus Business Mentoring, Unternehmensberatung und Life-Coaching. Für mich stand fest, dass diese moderne Persönlichkeitsanalyse auch in meine Beratungsdienstleistung einfliessen muss.
Auf die Nutzenfrage habe ich gemeinsam mit meinem Team mittlerweile Antworten in Form einer klaren Vision, sinnhafter Werte und einem geschärften Purpose gefunden. Für meinen Verstand als auch für mein Herz ergeben sie nun viel mehr Sinn. Das erforderte den Schritt raus aus der Komfortzone: So bauten wir unser Angebot um, erstellten neue Dienstleistungen und erweiterten unsere Zielgruppe.
Was Sie von mir erwarten können
Was Kunden und Kundinnen an mir schätzen, sind meine schnelle Auffassungsgabe und meine Fähigkeit, komplexe Sachverhalte auf den Punkt zu bringen. Mit einem Human-Design-Profil als Manifestorin 4/6 und als 30/3 in der Numerologie sehe ich sehr schnell, was zum Fliegen kommen kann. Auf einen Blick verstehe ich Zusammenhänge – und komme umso schneller in die Umsetzung. Meinen Kundinnen und Kunden kommen meine Erfahrungen als Unternehmerin zugute, die, wie viele, zunächst das männliche, schöpferische Prinzip in ihrer Karriere lebte. Da ich nun auch das weibliche, empfangende Prinzip hinzufüge, also Herz und Kopf zusammenbringe, gelingt es mir, in meiner Beratung die Balance aus bewährten klaren Strukturen und einer Strategie, die die Intuition nicht mehr außen vor lässt, zu halten.
Meine Werte, die Basis meiner Arbeit
In meiner Arbeit stehen Werte stets im Mittelpunkt, denn sie sind die Wurzeln jedes Menschen und jeder Unternehmenskultur. Werte schenken Orientierung, Klarheit und schaffen eine starke Grundlage für persönliches Wachstum und nachhaltige Veränderungen. Die folgenden Werte prägen meine Arbeitsweise mit Kunden und bilden den Rahmen für unsere Zusammenarbeit: Mut, Klarheit, Vertrauen, Weitsicht, Intuition, Integrität, Passion, Leichtigkeit, Freiheit und Liebe. Diese Werte begleiten mich in allem, was ich tue, und sind der Schlüssel, um echte Transformation zu ermögliche
Dass die Berufswelt einen Wandel vollzieht, hören wir in unserer Arbeit mit Stellensuchenden, Führungskräften wie Fachpersonal. Kurze Employer-Lifecycle, Burnout, Quereinstiege und der Trend zu Teilzeitmodellen sind nur einige Indizien dafür. HUK möchte diesem Wandel mit Lösungen begegnen, die die gelebten Werte der Unternehmenskulturen in unsere moderne Zeit transformieren, die Resilienz und Leistung in Einklang bringen und langjährige, fruchtbare Arbeitsbeziehungen fördern. Ich sehe mich als Brücken-Bauerin, die Menschen und Firmen dabei unterstützt, mit Mut, Kraft und einer ganzheitlichen Strategie in die Zukunft zu gehen. Dies wiederum hat viel mit dem Logo HUK – Herz Und Kopf zu tun – und genau das dürfen Menschen und Unternehmen nun auch von mir erwarten.
“Es erschöpft, täglich Dinge zu tun, die keine Freude machen.”
Zugegeben, für all diese Schritte mussten Mauern fallen, innere wie äußere. Das war kein leichter Weg. Auch privat habe ich meine Glaubenssätze korrigiert und lebe jetzt im Gleichgewicht aus beruflichen Sprints voller Schöpfungskraft, Zielstrebigkeit und Visionen. Die Ruhepausen fülle ich mit Yoga, Breathwork, Bewegung und bin gern in Gesellschaft von Freunden und Familie. Dies ist essentiell für meine Balance und bringt mich ins Innere zurück, um im Aussen wieder volle Power leben zu können.
Es erschöpft, täglich Dinge zu tun, die keine Freude machen. Ich habe das selbst gefühlt. Mit unserem ganzheitlichen Beratungsansatz – Innen und Außen – trifft die HUK AG den Nerv der Zeit. Es geht weg vom Beruf, hin zur Berufung. Kommen Sie mit!